Was ist neu ?
03.04.2012: Jetzt ist typisches Freiburger Winterwetter: Eigentlich klarer Himmel, aber spätestens 3h nach Sonnenuntergang zieht Nebel auf. So habe ich für NGC925 an zwei Abenden jeweils nur 3 L-Frames geschafft, dann sind die Sterne verschwunden. Mann erkennt die schlechte Transparenz gut an den "Wattebäuschen", sprich umscharfen Sternen.  

Mehr aus Versehen habe ich die Galaxiengruppe NGC2633-34 mit dem RC aufgenommen. Aber dadurch ist ein Vergleich mit der ersten Aufnahme vor einem Jahr mit dem CN212 möglich. Nicht ganz fair, da jetzt 8h statt 3h Stunden Belichtungszeit, auf jeden Fall ist das Ergbenis besser.

Auch bei NGC1023 waren die Bedingungen nicht gerade gut: 80% Vollmond, und Fokus davongelaufen, da der RC noch nicht komplett ausgekühlt war. Bei dieser Galaxie nicht so tragisch, da es wenige Details zu sehen gibt.

Solange der Mond den Himmel aufhellt, hat man mehr Chancen bei weniger ausgedehnten Objekten. Also versuche ich den kleinen bipolaren planetarischen Nebel NGC2346. In der ersten Nacht breche ich nach 2 L-Frames ab - vom Nebel ist fast nichts zu sehen. Nur im R-Kanal ist was zu erkennen. Aber as Seeing ist gut und so folgen noch ein paar H-Frames, bis der Hochnebel wieder aufzieht. In der nächsten Nacht dann noch weitere HRGB-Frames, solange der Nebel nicht zu dicht wird. Alles zusammen ergibt dann doch ein ganz brauchbares Bild.

Bei IC529 waren die Bedingungen deutlich stabiler. -13°C und 6h Belichtung ergeben ein gut aufgelöstes Bild dieser wenig fotographierten aber schönen Galaxie. Gut zu erkennen ist ein deformierter Spiralarm - eine Erklärung dafür habe ich auf die Schnelle nicht gefunden. Bei diesem Bild habe ich erstmals die Belichtungszeit der 2x2 gebinnten RGB Frames auf 50% des L-Frames erhöht. Die Auflösung der RGB Frames war kaum schlechter als die der L-Frames und so konnte ich RGB und L zu einem L Frame mit geringem Rauschen zusammen fassen.


05.01.2012: Der GSO RC ist jetzt im Einsatz und hat seine Feuertaufe voll und ganz bestanden. Schon der Test bei Wolfgang Rohr hat einiges erwarten lassen. Kommentare wie "Spätestens über den Eingangstest war klar, daß es sich hier um ein ganz wertvolles Teleskop handelt, das der Besitzer schonend über Jahrzehnte behandeln sollte" und "Eines der besten GSO RC, die ich hier hatte" und "Sie sind ein ausgesprochener Glückspilz! Wenn ich AstroFotograf wäre, würde ich dieses GSO RC nicht mehr hergeben" haben natürlich meine Erwartungen hochgescharubt. Die nackten Daten können hier nachgesehen werden, nachfolend die ersten fotographischn Ergebnisse:

Zunächst der Ha-Nebel Sh90 - hat mich noch nicht sehr überzeugt, was aber am fehlenden R-Kanal liegen mag (dafür habe ich den H-Kanal verwendet).
Dann der geheimnisvolle "Gyulbudaghian's Nebula" um  PV Cephei". Den hatte ich schon lange auf meiner Liste aber nie angegangen, da doch sehr komtrastarm. Mit 7h Gesamtbelichtungszeit ein voller Erfolg!
Dann die Galaxie NGC7241 mit der nur 15m0 schwachen Nachbargalaxie UGC11964 im Pegasus. Trotz Hochnebel ein wirklich schönes Ergebnis.
Schließlich noch die Galaxie NGC7217 und  das Paar NGC672 + IC1727. Beide Aufnahmen unter ungünstigen Bedingungen (Mond bzw. Hochnebel). Dafür ganz passabel.

Also muss ich den Verkauf des CN212 nicht bedauern. Der RC wird mich sicher lange begleiten.


02.12.2011: Eine Ära ist zu Ende: ich habe mein Takahashi CN212 verkauft. Da ich den Newton Spiegel kaum nutze und mittlerweile hauptsächlich mit der Cassegrain-Anordnung bei 2m Brennweite arbeite habe ich mich entschlossen einen GSO 10" RC anzuschaffen. Für die kurze Brennweite habe ich ja noch den schnellen Parks 10"F3.5.

Das CN212 hat einen begeisterten Neubesitzer gefunden und so fällt mir der Abschied nicht ganz so schwer - werde ich es irgendwann bereuen? Als  Abschiedsbild  habe ich 
mit dem TAK die  "Heringsgalaxie" NGC4631 mit ihrem kleinen Begleiter NGC4632 aufgenommen.

Bis der RC kommt, muss der Parks Newton mit 2fach Barlow wieder aktiviert werden. Auch damit lässt sich gut fotographieren, trotz der kürzer werdenden Nächste: Im April und Mai kommen dazu:  NGC4559, NGC4618, NGC4656, NGC4725 und
NGC5879 (leider mit Nachführfehler wegen gestörter Polausrichtung).

13.8.2011:  Der "Sommer" lässt mir Zeit, einige Bilder aus dem späten Winter und beginnendem Frühjahr zu bearbeiten und hochzuladen: Der "Bären-Klauen_Nebel"  NGC2537, eigentlich eine Galaxie, ist ganz gut gelungen, ebenso der Ha-Nebel   NGC1624. Auch der Messier-Katalog wird weiter gefüllt: M81, aufgenommen mit der ALCCD ersetzt die alte Aufnahme von 2001. Die Auflösung ist gut, aber die Fabe war ein Problem, was vielleicht an dem vorgeschalteten IDAS-Filter lag. Bei M41  hat es nur für 2 L-Frames gereicht. Das Objekt war nur 17° überm Horizont gleich neben einer Straßenlaterne. Also miserables Seeing und schlechte Transparenz. Da waren die Bedingungen für  M48 eine Stunde später schon deutlich besser. Zuletzt sind noch dazugekommen: die schwache Doppelgalaxie  NGC2366 (die scheint wicklich so blau zu sein), 
die nadelscharfe und ebenfalls bläuliche Galaxie IC2233, die Galaxiengruppen bei NGC2633 und bei der deformierten NGC3753  und der kaum detektierbare kleine Nebel  K2-1.

22.01.2011: Ein neues Jahr hat begonnen. Leider war den Nächten zwischen den Jahren kein klarer Himmel gegönnt. Am 16.1. der erste Lichtblick - eine Mondhelle Nacht. Trotzdem der Versuch, am stark aufgehellten Himmel die detlich verformte Galaxie NGC2146 aufzunehmen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Ausrichtung auf den Himmelspool nicht mehr stimmt - die Bilder sind durch eine deutlich Bildfeldrotation beeinträchtigt. Trotzdem, das Ergebniss ist nicht schlecht.

18.12.2010: Eine halbe Nacht mit klarem Himmel: M76 nach vielen Jahren noch einmal (bei Mondschein) aufgenommen. Die Verbesserung ist unübersehbar. Morgens ist das Fernrohr eingeschneit.

25.11.2010: Am Ende des Sommers (hatten wir dieses mal wirklich einen Sommer?) ein Versuch: nur 33° über dem Horizont der winzige  (26" Durchmesser) Planetarische Nebel 
NGC6751, noch dazu bei nicht vollständiger Dunkelheit aufgenommen. Dafür ganz passabel. Erst im November folgt die kontrastarme Galaxie NGC7217, teilweise mit Mond am Himmel abgelichtet. Dann kommt schon die Zeit des Nebls und Nieselregens...

24.10.2010: Die magere Ausbeute der "Sommer"-Monate ist fertig bearbeitet: Zwei kurze Nächte im Juli reichen gerade für den kleinen (
42.0"x36.0") planetarischen Nebel PK 116+ 8.1 alias M2-55. Das Bild zeigt einen auf 200% vergrößerten Ausschnitt der Aufnahme mit 2112mm Brennweite.
12.05.2010: Zwei klare Nächte. NGC4217 gelingt erstaunlich gut, das Internet bietet kaum bessere Ansichten. Auch die kleinere Begleitgalaxie NGC4226 im linken unteren Bildrand kommt gut raus und die nur 18m schwache  winzige  Galaxie PGC213956 mit nur 20" Ausdehnung ist links neben NGC4217 noch zu erkennen. Von diesem Erfolg ermutigt wird in der nächsten Nacht die schwache Galaxie NGC2541 versucht. Seeing und Transparenz sind schlechter als in der Nacht zuvor und so muss ist ausgiebig Schärfen und auch mit Neatimage glätten. Die Galaxie zeigt erstaunlich viele Details und zunächst hatte ich den Eindruck, durch die Bildbearbeitung Artefakte erzeugt zu haben. Aber alle Details sind auch in den Rohdaten zumindest ansatzweise zu erkennen, und die wenigen brauchbaren Bilder im Internet bestätigen die Detais.  Für diese Galaxie würde es sich lohnen, mehrere Nächste zu belichten, um die Details sicherer darzustellen. 

Und dann in der Nacht vom 17. auf den 18. April kommt noch eine Rarität auf den Chip: M58 durch die Aschewolke des Isländischen Vulkans (der Feldberg bei Freiburg zeigte  in dieser Nacht bundesweite Rekordbellastungen!). 


Zuletzt noch  die Galaxie NGC5474. Lange hat die Aufnahme auf die Bearbeitung gewartet - irgenwie fand ich diese Galaxie "unästhetisch" (
in Wirklichkeit sind das 2 interagierende Galaxien, daher die unsymmetrische Form). 

Jetzt folgt Urlaub unter dem klaren Himmel des Südwestens der USA - dann kommen die kurzen Nächte um die Sonnwende mit wenigen Chancen für neue Bilder. Wir werden sehen...


03.04.2010: 2 magere Monate, nur 2 neue Bilder: NGC2976 bei sehr windigem Wetter und entsprechend schlechtem Seing aufgenommen. Ausgiebige Richardson Lucy Schärfung  holt aus dieser "fleckigen" Galaxy immerhin vergleichbares heraus, wie auf anderen Bildern im Internet zu erkennen. Bei NGC5678 das Seeing wenig besser, dafür stand die Galaxie güntig und die 6 Stundn Belichtungszeit haben dann dort einigen Detailreichtum ermöglischt. 

30.01.2010: Die Zeit  des Hoch- und Bodennebels im Rheintal ist hereingbrochen. Das Seeing wird durch die Rauchfahnen und Wärme der  umliegenden Schornsteine auch nicht gerade besser. Wenn es dann mal halbwegs aufklart  muss man es einfach versuchen. Troz kurzer Belichtungszeit  und Hochnebel gibts ein akzeptables Bild vom kleinen Nebel Sh237.

10.01.2010: Das neue Jahr beginnt mit Schnee, Kälte und trübem Himmel. Für die Galaxie NGC7753+ die kleine  "eingefangene" NGC7752 brauche ich zwei Abende. Nach 2 Stunden zieht jedesmal Bewölkung auf und der fast noch volle Mond  zeigt sich auch noch. Dafür ist das Ergebnis ganz passabel. Bei dem Nebel Sh222 waren die Bedingungen noch schlechter. Das Seeing war miserabel , die schlechte Transparenz und der Mondschein konnten nur noch durch ausgiebiges Glätten mit Neatimage kompensiert werden. Bei diesem Bild wurde der L-Kanal aus L und Ha gemischt, für Rot wurde Ha verwendet.

6.12.2009: Der Urlaub ist vorüber, der Herbst beginnt. Auftackt macht der kleine Kugelsternhaufen NGC7006, den ich 2003 schon einmal mit dem Parks und der MX7C fortografiert habe.  Mit dem CN212 bei F10 und der SXV wird das Bild etwas klarer, aber das schlechte Seeing verhindert größere Verbesserungen.  Für den schwachen planetarischen Nebel PK104+29.1 habe ich zwei Anläufe gebraucht. In der ersten Nacht war die Transparenz für 2 Stunden gut, dafür das Seein schlecht. In der zweiten Nacht wars dann gerade umgekehrt. Insgesamt waren die 3,5 Stunden dann doch etwas knapp und Neatimage musste doch viel Glättungsarbeit leisten.

Und beim Festplattenaufräumen habe ich noch ein paar Bilder gefunden, die noch nicht online waren: SH254, PK164+31.1 (JNER 1), Headphone Nebula genannt, M94 , NGC7006 und NGC7023.

21.11.2009: Viel Arbeit, wenige klare Nächte, PC defekt. Da bleibt zunächst nur noch, Reste aufzuarbeiten. NGC1909 stand eigentlich auf der Liste "Noch mal mit längerer Belichtungszeit", aber die Zeit ist noch nicht gekommen, also wird das knappe Bildmaterial doch aufgearbeitet. NGC3631 war der erste Test für den kurz bauenen TS OAG am CN212 mit F9.9 Flattner. Funktioniert, verbraucht wegen des zusätzlichen Adapters aber viel Backfocus. Die letzten Bilder vor dem September-Urlaub: M25, unter miserablen Bedingungen aufgenommen, Objekt steht sehr tief, zudem über einer Straßenlaterne und das Seeing war furchtbar. Dafür stand der winzige planetarische Nebel NGC7354 günstig, das Bild ist ein 50% Ausschnitt des mit dem CN212 bei F9.9 aufgenommenen Originals. Immer wieder motivierend ist, wenn die Aufnahmen bzw. die Bildbearbeitung mit der Zeit besser werden, siehe NGC6946. Das muss bei IC1340 auch noch gelingen: Aus irgend welchen Gründen ist hier nur mit "Gewalt" Farbe herausgekommen. 
07.02.2009: Das ist der Rest aus der Schönwetterperiode über Weihnachten/Neujahr, alles mit dem 80mm APO, der ALCCD6 , dem TS-Flattener und LPS2-Filter aufgenommen, NGC1499 NGC2237 und Sh199. Bei Sh199 ist dann das Wetter umgeschlagen. An zwei Tagen blieben nur je 2 Stunden Aufnahmezeit, bevor der Hochnebel zu dicht wurde.
Außerdem: in der Ausrüstungsseite gibt es Bilder zur Wirksamkeit des TS-Flattener am 80er William APO.
11.01.2009: Ja und der TS Flattener hat seine Bewährungsprobe voll bestanden, siehe die neuen Bilder von M31 und M45 (hier auch erstmals den Hutech LPS2-Filter verwendet. Die  Effizienz des TS Flattener wird auch belegt durch Ausschnitte aus der Bildecke von Fotos, die ich demnächst mal hoch lade.
20.12.2008: Das einzige Bild der letzten drei Monate, der Nebel SH190 mit IC 1805 + IC 1795. Aufgenommen mit dem kleinen Williams APO und der ALCCD6. Ohne Flattener ist die Koma doch überdeutlich, deshalb wurde das Bild auf etwa quadratisches Maß beschnitten. Mit der SXVH9 war wegen des kleineren Chips davon noch nicht viel zu sehen. Der TS-Flattener ist inzwischen einsatzbereit, bin gespannt auf die damit erzielbare Verbesserung.
30.08.2008: Die Letzten Bilder vor dem Urlaub: Erst mal noch ein Bild mit dem CN212 bei F10: Sh136, die meisten Bilder bei nicht vollständiger Dunkelheit aufgenommen, wegen starken  Temperaturabfalls auch mit zunehmender Unschärfe. Ein eindeutiger Fall für einen zweiten Versuch bei besseren Bedingungen. Dann noch mal umgebaut auf den Parks Newton. NGC6791 zeigt am Bildfeldrand leichtes Koma, da der Abstand zum Korrektor 2mm zu klein war. Und schließlich noch Sh86, zusätzlich zu nicht vollständiger Dunkelheit auch noch störender Mond und Durchzug von Wolken. So - jetzt ist Zeit für Urlaub, dann ist wieder länger Dunkel....
20.07.2008: Trotz der sehr kurzen Nächte - wenn es dann wirklich mal aufklart, muss man die Gelegenheit nutzen. Die beiden kleinen Galaxien NCG6503 und NGC6951 stehen hoch im Norden und trotz ungünstiger Bedingungen entstehen ganz passable Bilder.
29.06.2008: Das war ein mageres Frühjahr: Kurz vor Sommerbeginn, in der kürzesten Nacht, gelingt noch ein Bild des kleinen Kugelsternhaufens NGC6229. Die Belichtung begann lange vor und endete lange nach der vollständigen Dunkelheit, und das bei fast Vollmond.
25.03.2008: Die letzten beiden Bilder des mageren Frühjahres sind bearbeitet: NGC3198 und NGC2623, beide mit dem erstmal eingesetzten TAK F10 reducer für das CN212 aufgenommen. NGC3198 habe ich schon mal mit dem Parks Newton und MX7c aufgenommen, die neue Aufnahme ist doch wesentlich besser gelungen. Bei der nur 2.4'x0.7' großen Galaxie NGC2623 kann man trotz des mäßigen Seeings meines Beobachtungsplatzes deutlich erkennen, dass hier 2-3 Galaxien verschmolzen sind. Das allerdings erst nach ausgiebiger Richardson-Lucy Schärfung. 
25.03.2008: Die Ausbeute der letzten 3 Monate ist recht mager. Wenige klare Nächte und viel Arbeit. Herausgekommen ist: IC1795: Dank Ha-Filter eine schöne kontrastreiche Abbildung. Rot aus Ha und Rot gemischt, Ha als Luminiszenzkanal verwendet. NGC1977: Bevor sich die Wintersternbilder verabschieden schnell noch den "running man nebula" eingefangen. Objekt stand zwar nicht sehr hoch, keine Schmalbandfilter, trotzdem eine ganz gelungene Aufnahme dieser "spooky" Gegend. M79: Ganz schlechte Bedingungen. Objekt steht sehr tief, Seeing war entsprechend schlecht und Objekt war nur kurz in meinem Beobachtungsfenster zu sehen.  Deshalb auch nur ein sehr verschwommener Eindruck des Kugelhaufens.  Abell31: Schlechte Bedingungen für so einen schwachen planetarischen Nebel: Seeing schlecht (deshalb recht "fette" Sterne), Transparenz mäßig mit Wolkendurchzug. Dank Schmalbandfilter aber trotzdem noch akzeptables Ergebnis, hat aber auch zwei Nächste gebraucht. Für die Farbgebung  habe ich Ha für Rot und O3 für Grün und Blau verwendet. O3 liegt ja etwa zwischen Grün und Blau. Ergibt in etwa die Farben wie bei anderen Bildern im Internet.
29.12.2007: Was macht man, wenn das Wetter einfach nicht mitspielt: Man schraubt mal wieder am Equipment rum. In diesem Fall versuche ich die Kollimation meines CN-212 im Newton-Modus mittels des in letzter Zeit viel umworbenen Spheretec-Kollimators zu optimieren. Zur Erinnerung: Die Kollimation des CN-212 ist wegen des "Cassegrain-Lochs" im Primärspiegel und der "schnellen Optik" (F3.9) nicht ganz trivial. Und - oh Wunder - mit Hilfe der konzentrischen Kreise des Justierokulars stelle ich tatsächlich fest, dass der Auszug gegenüber dem Sekundärspiegel leicht verkippt ist. Das könnt die Erklärung für die bisweilen unrunden Sterne sein. Bei der Kollimation am Stern (wie auch bei der Verwendung eines Justierlasers) erkennt man das nicht, da ja der Stern in der Spiegelmitte gehalten wird. Ohne weitere Optimierung am Stern lichte ich NGC1491 und  Sh188 ab- die bis zum Bildfeldrand komafreien Sterne belegen die Effektivität dieser einfachen Justierhilfe. Super.
14.11.2007: Kurz vor Eintreffen des 2" Ha-Filters für die ALCCD6 noch eine Aufnahme des Pelikannebel IC5070. Wie bei NGC7000 war wieder heftige Kontraststeigerung und Erhöhung der Farbsättigung nötig. Ein versuchsweise aufgenommenes "T-Shirt-Flat" hätte zu einer Überkorrektur geführt und wurde deshalb nicht verwendet. Ja und dann hat sich natürlich angeboten, IC5070 und NGC7000 zu einem Mosaic zusammenzusetzen. Das ging mit Registar ganz gut, leicht Unterschiede im Hintergrundverlauf blieben bestehen. Da ich aber die einzeln fertig bearbeiteten Bild verknüpft habe, ist das zu akzeptieren.
27.10.2007:
Aufnahmen mit der SXVH9 in den wenigen Tagen mit klarem Himmel: Sh158 mit H
a als Rotkanal und mit L gemischt als Luminiszenzkanal. Und dann eine Reihe ganz tief stehender Messier Objekte, die alle kurz in meinem Beobachtungsfenster im Süden auftauchen:  M18, M19, M21, M22 und M75 (bei diesen Bildern hatte der Korrektor leider einen falschen Abstand zum CCD-Sensor), sowie M24 (trotz Vollmond gutes Ergebnis mit der ALCCD6).  Bei IC1396 war ich dann wohl an der Grenze der Leistungsfähigkeit der ALCCD6, heftige Bildbearbeitung war nötig, um den Kontrast und die Farbsättigung einigermaßen hinzubekommen. 
Damit wären dann alle Bilder, die noch vor dem Urlaub im September entstanden waren, online.
05.08.2007:
Ja, und irgend wann kommt dann doch der Wunsch nach einem größeren Chip auf, um auch ausgedehntere Objekte aufnehmen zu können. Mit den großen Chips von Sbig war dann meine Schmerzgrenze doch deutlich überschritten, die APS-size CCD von Starlight konnte mit der ALCCD6 (=QHY8) preislich nicht konkurrieren. Obwohl ich einige Bedenken hinsichtlich der erreichbaren Qualität mit einem Farbchip Chip hatte, haben mich die Bilder im Forum des Herstellers doch überzeugt. Und die ersten Bilder lassen sich tatsächlich sehen:
M80 war, bei miserablem Seeing, nur 20° über dem Horizont. Trotzdem hat die Farbsynthese ganz gut gearbeitet. Und an Auflösung kann bei 800 mm Brennweite unter diesen Randbedingungen auch nicht mehr erwartet werden.
Das andere Extrem dann der Nordamerika Nebel NGC7000: Auch ohne H
a-Filter kommt er Emissionsnebel schön raus. Hier lag das Objekt immerhin 60°-80° über Horizont, das Seeing war nicht viel besser als bei M80.
Bei dem schwächeren Emissionsnebel NGC7882 hatte ich dann doch einige Probleme, eine homogene Farbbalance über synthetische Flatfields hin zu bekommen. Aber das Ergebnis ist insgesamt doch befriedigend. Bei Sh132 schließlich musste eine separate Spreizung des Histogramms und Erhöhung der Farbsättigung über Maske nachhelfen. Hier wären Linienfilter dann doch die richtige Wahl gewesen.

Insgesamt also ein schönes First Light für die ALCCD6.
08.07.2007:
So - jetzt sind alle Vorräte an Rohdaten aufgebraucht, und immer noch ist keine Wetterbesserung im Sicht. Eigentlich hatte ich bei den Aufnahmen von NGC5585 vermerkt "prüfen, ob überhaupt verwertbar", da in dieser Nacht der Mond mit 90% die ganze Zeit am Himmel war. Trotzdem ist noch was draus geworden, bei dieser diffusen Galaxie fallen Qualitätseinbusen auch nicht so stark auf.

01.07.2007:
Schon immer habe ich den visuellen Anblick von Jupiter und Saturn mit ihren Monden im guten Fernglas oder schwach vergrößernden Teleskop genossen. Jetzt habe ich - nach Jupiter im Jahr 2006 - versucht, Saturn mit Monden im Bild festzuhalten. Dabei ist mir erst richtig klar geworden, welchen Dynamikumfang unser Auge zusammen mit dem Computer "Gehirn" leisten: Zwei Serien Aufnahmen mit 0,05 und 0,5 sec Belichtungszeit und einen erheblichen Dynamikstretch bei der Bildbearbeitung habe ich gebraucht um einerseits Saturn, andererseits die Monde erfassen zu können. Dann habe ich die beiden Aufnahme unter Verwendung von Masken gemischt. Leider sind zwei ganz Nahe bei Saturn stehende Monde in den Beugungserscheinungen der Fangspiegelspinne untergegangen. Trotzdem bin ich ganz zufrieden mit dem Ergebnis - das ist natürlich kein Ersatz fürs selber sehen.

22.06.2007:
Zwei Bilder, aufgenommen mit dem Parks bei F7 sind noch übrig: NGC4435+38 und M91. In beiden Fällen waren die Bedingungen mäßig (Schleierwolken), bei M91 mussten die RGB- Aufnahmen am Folgetag bei eigentlich unbrauchbarem Himmel gemacht werden, da wieder mal die Ansteuerung des Filterrades über USB-Hub nicht funktioniert hat. Für das Galaxienfeld um NGC3993 ist dann wieder das Takahashi CN-212 im Newton-Modus zum Einsatz gekommen. Hier war dann mit der Filterradansteuerung ganz Schluss - der USB-Hub ist inzwischen gewechselt. Mit der 37x28 arcmin umfassenden SW-Aufnahme sind knapp 20 Galaxien mit Helligkeiten zwischen 13m1 und 16m4 bei Größen von erfasst.

28.05.2007:
Nach einer Zwangspause von mehr als 2 Monaten (PC in Reparatur) endlich wieder ein paar neue Aufnahmen und eine alte fertig bearbeitet: M1 wurde bei Mondschein mit dem Parks 10" bei F7 aufgenommen, geholfen hat die Verwendung eines Halfa-Filters. Der L- und R-frame wurde zu je 50% aus Halfa und L- bzw. R- gemischt.  Der Gewinn gegenüber der älteren Aufnahme mit der MX7C ist überdeutlich.

Auch bei Abell 33 musste ein Filter helfen: für den L-frame wurde ein O3-Filter verwendet. Farbe zeigt der Nebel nicht viel, Bilder anderer Autoren lassen einen leichten Blauschimmer erkennen.
Ein ganz anderes Objekt: der riesige Galaxienhaufen ABELL 1367. Einen guten Teil davon habe ich mit dem Parks Newton bei F3.5 erfasst. Leider war das Seeing schlecht: FWHM über 5 arcsec! Dank Richardson-Lucy kommt dennoch etwas Detail heraus.
Bei der NGC 2783-Gruppe hat (vermutlich) das Filterrad versagt, deshalb dieses Bild nur in S/W. Hier hätte das CN212 bei F12 besser gepasst, als der Parks mit F7 - ein Haufen kleiner Galaxien tummeln sich im Bildfeld. Die vielen Kugelsternhaufen in NGC 2783, die Hubble auflösen konnte, sind natürlich nicht zu sehen.
Trotz Schleierwolken und nur 5 arcsec Seeing ist auch die Gruppe  NGC3165+66+69 brauchbar geworden. Und bei der Galaxie NGC5321 sind gut die zwei Begleitgalaxien PGC 135772 (16m9)und PGC 33536 (16m7) und schwach sogar PGC 135771(18m7) zu erkennen (alle 3 um Quadranten rechts unten).
 
21.01.2007: Ein kurzer Moment mit klarem Himmel, mal wieder den Parks-Newton aufgesattelt, und zwischen Dämmerungsende und Wolkenaufzug schnell M74 abgelichtet - das wars dann auch schon wieder. Mehr Belichtungszeit wäre schön gewesen....
05.01.2007: Die Ausbeute des letzten Quartals 2006 ist mager: Ein reparaturbedürftiger Balkon und nur wenige klare Nächte behindern. Es kommen dazu: NGC660, aufgenommen bei miserablen Seeing (6arcsec Halbwertsbreite), trotzdem ist die Vermischung der beiden Galaxien schön zu erkennen. Und NGC6804. Bei diesem planetarischen Nebel habe ich statt Blau-Filter einen O3-Filter verwendet, eigentlich hätte der O3 den Grün-Filter ersetzen sollen. So kommt's, dass der Nebel blau statt grün geworden ist. Der L-Frame wurde mit O3 gemischt, das hat deutlich mehr Kontrast gebracht.
26.11.2006: Zwei Aufnahmen vom Sommer sind noch übrig geblieben, M28 und M72. Beide Aufnahmen eine Herausforderung, da nur 15° bzw. 30° überm Horizont und nur kurz im südlichen Ausschnitt meines Beobachtungsfensters. Anschließend haben wir den unglaublichen Himmel über dem Westen der USA genossen. Wieder zurück im Alltag wurden klare Nächte zur Ausnahme und neue Aufnahmen lassen auf sich warten.
27.08.2006:Das ist die Ausbeute des Sommers 2006: M4, M8, M9, M52, M107 und Sharpless 142(+143+NGC7380), alles mit dem kleinen Williams APO. Trotz meist nicht vollständiger Dunkelheit, nur kurzen Belichtungszeiten und tief stehender Objekte sind einige ganz passable Aufnahmen gelungen. Interessant auch der Vergleich des mit dem 80mm APO und Ha-Filter entstandenem Sharpless 142 mit NGC7380 und dem mit 10" Newton und MX7C entstandenem Bild. Abgesehen von wenigen Lichtblicken regnet es jetzt schon bald 4 Wochen und der ganze August vergeht ohne dass ein Bild entsteht. 
13.07.2006: Trotz fehlender Dunkelheit, Mond und miserablem Seeing: Ein passables Bild mit 2,7m Brennweite: NGC5992+3.
30.06.2006: Das Wetter bleibt bescheiden und zusätzlich wird das Zeitfenster für Aufnahmen immer kürzer. So sind in den letzten 5 Wochen nur 3 Bilder dazugekommen. Den Auftakt macht Jupiter mit seinen 4 Monden, was ich  schon immer mal festhalten wollte. Geht mit dem CN212 bei F12.4 gerade auf den Chip der SXV, gezeigt ist ein Komposit aus kurzer (für Jupiter) und längerer (für die Monde) Aufnahme. Dann gibt es noch zwei weitere Fälle für das CN212 im langbrennweitigen Cassegrain-Mode: Die kleine Galaxie  NGC5965 mit Begleiter, rechts oben im Bild ein Objekt (Galaxie ?), das ich auf Sterrnkarten nicht gefunden habe, wohl aber auch auf anderen Aufnahmen. Zuletzt noch die Galaxie  NGC5660 mit dem schwachen Begleiter PGC 51778 (16m9, 38.0"x16.0") , das ist der kleine Pinselstrich rechts oben im Bild. Beide Aufnahmen wurden mit dem Parallel montierten 80mm Williams APO bei F12 (also 960mm effektive brennweite) und MX7C nachgeführt. DIe Drift zwischen den beiden Optiken betrug bei 10min Belichtungsdauer gerade noch tolerierbare 2 Pixel auf der SXV (Binning 2x2).
25.5.2006: Neue Herausforderungen im Beruf und wenige klare Nächte drücken die Ausbeute. Nur 3 neue Bilder sind in drei Monaten hinzugekommen: Die kleine zarte Galaxie NGC2715, durch Schleierwolken abgelichtet, die ARP-Galaxie NGC3310 mit einer ungewöhnlich großen Helligkeitsdynamik, aufgenommen bei 3/4 Vollmond und schließlich die "superdünne" Galaxie UGC7321, alle drei mit dem CN-212 bei F12.4. Bei der UGC7321 fällt im Zentrum ein heller Stern auf, den ich auf anderen Aufnahmen nicht gefunden habe - eine Supernova ? Schließlich noch M53 mit dem CN-212 im Newton Modus, der leider nicht perfekt kollimiert war.
5.2.2006: So langsam geht der Bildvorrat zur Neige. Bearbeitet und online sind jetzt M34, M38, NGC784, NGC1514, NGC1893 und NGC2604. Bei NGC784 ist oben rechts eine Minnigalaxie (?) zu erkennen, die ich nicht identifizieren konnte. Bei NGC1893  und NGC2175 habe ich einen Vorschlag von Rob Gendler aufgegriffen und den R-Kanal mit einer Ha-Aufnahme gemischt. Das Rot kommt so wesentlich kontrastreicher raus. Besonders stolz bin ich auf die Aufnahme des planetarischen Nebels NGC1514, gemacht mit dem CN-212 und 2630 mm Brennweite.
14.1.2006: Hier noch die letzten beiden Bilder aus der ersten Serie mit dem CN-212 in korrekt justierten Newton-Fokus: M2 und M73 - so soll's sein. Dann muss wieder die lange Brennweite des Cassegrain Fokus dran, um kleinere Objekte mit genügender Vergrößerung abbilden zu können:
Der Galaxienhaufen ARP99 ist ganz gut gelungen, bis auf die Farbverläufe bei den randnahen Galaxien NGC7547 und NGC7550. Die Ursache ist unbekannt. Rechts oben im Bildfeld ist noch eine schwache kleine Galaxie zu sehen, die in keiner meiner Karten verzeichnet ist.
Auch auf der Aufnahme von NGC7741 sind rechts oben 3 kleine schwache Galaxien zu sehen, die ich nicht identifizieren konnte. Leider war bei dieser Aufnahme nicht über die ganze Aufnahmedauer korrekt fokussiert, so dass die Auflösung beschränkt ist.
Und dann gibt's noch die Gruppe NGC7769 + NGC7770 + NGC7771 mit den beiden 17m3 bzw. 16m9 schwachen Galaxien PGC214993 PGC214992.
7.1.2005: Erste Seiten auf englisch online.
25:12.2004: Hier nun eine Aufnahme, die zeigt, dass das CN-212 im Newton Modus komafreie Bilder liefern kann, wenn man denn die Justage endlich geschafft hat: M26. Es wurde nichts retuschiert oder geschärft, lediglich das Histogramm gespreizt. Der direkte Vergleich mit der Aufnahme vom August (full size Ansicht verwenden) ist überzeugend. Wenn man unbedingt will, ist in der linken unteren Bildecke bei hoher Vergrößerung noch eine minimale diagonale Verzerrung der Sterne zu erkennen.
Auch ein Bild im Cassegrain Modus ist dazugekommenen: Der kleine Reflexionsnebel NGC7129. Leider habe ich mich bei der Wahl der Belichtungszeit von der Helligkeit der heißen jungen Sterne "blenden" lassen und die Belichtungszeit der Einzelbilder zu kurz gewählt, so dass die Farben nicht gut herauskommen.
Und dann gibt´'s noch eine Reihe von Aufnahmen mit dem kleinen Wiliams APO (M29, M39, IC59+63, NGC6960, NGC7789). Auch hier habe ich etwas dazugelernt: Ich hatte den motorisierten NGF-S Auszug meines C8 verwendet und musste im Nachhinein feststellen, dass der NGF 2" Steckadapter nicht reflexionsfrei ist. Die Folge war bei einigen Aufnahmen sichelförmige Reflexionen heller Sterne am Bildfeldrand, die mühsam retuschiert werden mussten.
20.11.2005: Leider waren eine ersten Aufnahmen im Newton-Modus des CN-212 weniger erfolgreich. Trotz vielfältiger Justageversuche und Einsatz des TAK bzw. Baader - Komakorrektors waren die Sternabbildungen in den Bildecken nicht zufriedenstellend. Die Aufnahme von M17 hat denn auch einige Retuschen benötigt, bis sie halbwegs meinen ästhetischen Ansprüchen genügte. Nach mehrmaliger Neujustage der beiden Spiegel wurde es etwas besser, siehe M20 und M26. Irritierend war, dass die Sternabbildung im Okular perfekt war, auf dem Bild aber zum Rand hin immer noch Deformationen der Sterne zu erkennen waren. Da dies unabhängig vom verwendeten Komakorrektor auftrat, stand ich erst mal vor einem Rätsel.
Dass die Justage des CN-212 Newton-Strahlengangs u.a. wegen des Cassegrain-Lochs" im Primärspiegel "nicht ohne" ist, kann man an verschiedenen Stellen im Internet nachlesen. Nach vielen nervenaufreibenden Versuchen hat's dann aber doch geklappt, nicht zuletzt wegen der Mut machenden Hilfestellungen von Michael Kohl, Helwig Fülling  und  Darin Fields. Vielen Dank an dieser Stelle!
Ja - und was war schließlich die Ursache für die nicht perfekte Sternabbildung? Eine minimale Verkippung des Auszugs gegenüber der optischen Achse. Die Bilder folgen dann in der nächsten Aktualisierung.
 
01. 11. 2005: Die letzten Bilder vom Sommer, aufgenommen mit dem C8 sind jetzt online: NGC5350 und IC983. Nach dem Kauf des Takahashi CN-212 muss natürlich dieses Gerät erprobt werden. Zu erst mal im Cassegrain Modus mit voller Brennweite von 2630 mm (F12). Um der Nachführproblematik aus dem Weh zu gehen, zunächst mal kurze Belichtungszeiten am planetarischen Nebel NGC6210. Die Sternabbildung ist gut, allerdings ist es ganz schön schwierig, die schwachen "Ohren" des hellen Nebels herauszuarbeiten. Dann dient der aufgesattelte Wiliams APO als Leitrohr. Aber mehr als 5-10min Belichtungsdauer sind meist nicht nicht drin, dann driften die Bildfelder von Haupt- und Leitrohr doch zu sehr auseinander. Aber auch damit lassen sich respektable Bilder erreichen: NGC5371, NGC5754 , NGC6207, IC4564. Mit dem C5 als Leitrohr sieht es deutlich schlechter aus, die Drift zwischen Tak und Leitrohr ist bei 10min Belichtungszeit schon zu groß. Das ist deutlich an dem Bild von NGC7139 zu erkennen, die Sterne sind bereits oval. Trotzdem, das Bild ist ganz nett geworden.
Die Zukunft gehört wohl aber eindeutig der Nachführung mit dem Lumicon off axis guider. Ein erstes Bild mit diesem Setup zeigt den planetarischen Nebel PK103+0.1. Bei 10 min Belichtungszeit pro Aufnahme sind die Sterne jetzt rund.
Die Befürchtung, dass das durchschnittlich Seeing meines Beobachtungortes von etwa 2-3 arcsec eine solche Brennweite nicht rechtfertigt, haben sich als unbegründet erwiesen. Kleine Objekte lassen sich jetzt doch deutlich besser erreichen und in - für F12- akzeptablen Belichtungszeiten.
 
07.08.2005: Der Mai hat ein paar brauchbare Nächte gebracht: Der Messier-Katalog wird weiter aufgefüllt: M61, M85, M90 und M98 sind jetzt in akzeptabler Qualität dabei. Überwiegend wieder mit dem C8 aufgenommen.
 
02.07.2005: Da jetzt dann wirklich keine großflächigen Objekte mehr greifbar sind, habe ich mein C8 mal wieder abgestaubt und gegen den schweren Parks getauscht. Und siehe da: Habe ganz vergessen, dass auch mit diesem Jedermann-SC respektable Bilder gelingen (M88).
Der Messier-Katalog wird mit drei neuen Objekten aufgefüllt, die auch bei mäßigen Bedingungen (Schleierwolken) noch passabel auf die Festplatte gebannt werden können, die Galaxien M95 und M100. Bei M100 habe ich versuchsweise mal den Baader Komakorrektor vor den Vixen Extender geschraubt. Aber wie erwartet bringt das bei den resultierenden F7 nichts. Und endlich gelingt mir es auch den Eulennebel M97 mit zufrieden stellender Farbabstimmung festzuhalten. 
 
06.06.2005: Ich habe das Gefühl, die Zahl der Fernrohre nimmt langsam überhand und ich sollte mich von 1-2 Geräten trennen (siehe Verkauf). Gesagt - Getan, heute habe ich noch eines gekauft: Einen gebrauchten Takahashi CN-212 von Helwig Fülling. Natürlich mit der Absicht, dass dieses Gerät den 10" Parks und das C8 ersetzen soll. Durch einfachen Austausch des Fangspiegels kann zwischen 820 mm und 2630 mm Brennweite gewechselt werden. Mal sehen, ob das so funktioniert, wie ich mir das vorstelle.
 
08.05.2005: Das fotografieren mit dem kleinen APO macht jetzt richtig Spaß. Das große Gesichtfeld wird ausgiebig genutzt, um Objekte wie M44, M46, und M47 abzulichten, Nachführung ist wegen der kurzen Belichtungszeiten nicht erforderlich.
Dann werden die großen Objekte wieder knapp und der Parks 10" Newton kommt wieder zum Einsatz. Mit der Originalbrennweite von 890mm (F/3.5) wird deutlich, dass der gegenüber der MX7C größere Chip der SXV den komaarmen Bereich der Optik überschreitet. Die Aufnahme von M105 muss beschnitten werden und bei den  randnahen Sternen sind einige Retuschen nötig, damit es nicht ganz so hässlich aussieht. Für die nächsten Aufnahmen muss wohl eine Komakorrektor ran.
Mit dem Wechsel von MX7C zu SXV gehen noch andere "Bequemlichkeiten" verloren.  Die Nachführung muss jetzt mit separatem Leitrohr oder Offaxis-Guider erfolgen. Nachdem erste Test mit dem APO als Leitrohr eine deutliche Drift zwischen Leit- und Hauptrohr gezeigt haben, wird der aus USA mitgebrachte 2" Lumicon Offaxis Guider montiert. Die Kombination aus 2"/T2-Adapter, Vixen Teleextender, T2/2"-Adapter, Offaxis-Guider, Filterrad und SXV  zerren doch ganz schön am NGF-Auszug und die knappen Anlageflächen der 2" Anschlüsse des Lumicon sind auch nicht nach meinem Geschmack, wegen des begrenzten Backfokus jedoch unumgänglich. Doch die ersten Bilder gelingen, wenn auch die Leitsternsuche ungewohnt viel Arbeit macht und die Nachführung nicht so sauber wie beim Selfguiding mit der MX7C funktioniert (siehe M105, NGC3254 und NGC4013).
25.03.2005: Eine neue Rubrik "Artikel" ist dazugekommen. Zunächst sind zwei Ausführungen zum Einfluss der Erfahrung in der Bildbearbeitung und der Qualität der Optik auf die Bildqualität online.
25.03.2005: Die ersten Bilder mit dem neuen TMB-Objektiv für den APO sind fertig: ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ob die alte Optik verspannt war oder die im Prüfprotokoll attestierten besseren Daten dafür verantwortlich sind, bleibt offen. Egal wie - die Farbreinheit und Auflösung stimmt jetzt, siehe die ersten Aufnahmen von M35, M36, M50, NGC884+869 und NGC2158.
19.02.2005: Die Optik des APO wurde ohne Probleme von Markus Ludes ausgetauscht. Das Interferogramm der neuen Optik sieht doch deutlich besser aus, als das der beanstandeten Optik. Markus Ludes meint, die Unterschiede sind unbedeutend. Das kann ich nicht nachvollziehen, mal sehen, was die nächsten Aufnahmen zeigen. Fehlt nur noch ein klarer Himmel...........
31.01.2005: Die ersten Aufnahmen mit dem neuen Wiliam APO 80/480 sind gemacht. Die Enttäuschung ist groß: alle Sterne sind rautenförmig verzogen (siehe NGC281, IC342, M78). Zuerst hatte ich das neue Guiding-Setup mit Nauman Filterrad, Lumicon Off Axis Guider und MX7C im Verdacht. Weitere Versuche zeigen jedoch, es muss an der Optik liegen. Obwohl der APO laut Prüfberichten eine makellose Optik hat, scheint, zumindest bei Wintertemperaturen, die Fassung zu "zwicken", wie Wolfi Ransburg vermutet. Also wird das Objektiv zu Markus Ludes geschickt, mal sehen was rauskommt.
 
1.01.2005:
Alle auf Halde liegenden Deep Sky Bilder sind bearbeitet. Es bleiben nur noch eine paar ältere Detailaufnahmen vom Mond übrig. Auch ganz nett, aber nicht meine bevorzugten Objekte.

 
15.12.2004:
M27 mit SXVH9 als LRGB-Aufnahme. Beim Abstimmen der Farben über nominell gleich weiße Sterne wird die bekannt sensible Farbabstimmung bei diesem Objekt deutlich: geringste Änderungen in der Histogrammspreizung  der RGB-Files ändern  die Farbe der schwächeren Nebelparrtien von Blau nach Grün.  Vergleiche auch die ältere Aufnahme mit der MX7C.

 
05.12.2004:
Jetzt ist der Vorrat an unbearbeiteten Aufnahmen bald aufgebraucht. Neu dazu gekommen sind weitere SXVH9-LRGB Versuche (NGC6712, 6760, 7094, 7635). Insgesamt muss ich mit den neuen Aufnahmen deutlich weniger "zaubern", als mit der MX7C, um passable Ergebnisse zu bekommen. Alle Bilder sind ohne Darkframe und Flatfield ausgekommen, auch die länger belichteten (7094, 7635).

Neu angeschafft wurde ein 80mmF/6  Williams Apo. Allerdings wurde der bislang nur als Leitrohr missbraucht, vielleicht gibt's  ja dieses Mal noch mal einen klaren Himmel. Der JIMI  Easy  Guider, frisch aus USA importiert,  wartet schon auf seinen Einsatz.
22.11.2004:
Der Webspace beim alten Provider reicht nicht mehr, meine Homepage zieht um zu 1und1.
NGC6819 mit SXV im LRGB-Verfahren: Es bestätigt sich, die SXV kann Sternfarben besser erfassen, als die MX7C. Und - es zeigen sich deutliche Koma Effekte am Bildfeldrand. Entweder war die Optik nicht perfekt justiert, oder jetzt muss  bei F/3.5 ein Koma Korrektor verwendet werden.

10.11.2004:
Der miserable Sommer und 4 Wochen Urlaub machen es möglich, dass viele, schon länger brach liegende Aufnahmen bearbeitet und online gestellt werden: NGC4157, NGC4302, NGC4589, NGC5248, M11, M56 (2. Aufnahme), M99, NGC6643, und  “The Box” (NGC 4169-75). Mit dabei sind auch die ersten Aufnahmen mit der neuen SXVH9 und Naumann-Filterrad.

01.09.2004:
Irreguläre Galaxie NGC4214, und NGC2683 (hatte ich 2001 schon mit dem C8 und MX5C aufgenommen) sind online. Bei NGC2683 gibts noch ein paar Probleme bei der Farbabstimmung zu lösen.

06.08.2004:
Das Wetter war im Frühjahr wohl viel besser als im jetzigen Sommer: Es warten immer noch Bilder aus dieser Zeit auf die Bearbeitung. Drei sind inzwischen dazugekommen: Die Galaxiengruppe um NGC2805, NGC3239 und NGC4449. Besonders NGC4449 ist mir ganz gut gelungen, das Seeing war ausnahmsweise gut. 

Die SXV ist leider immer noch nicht im Einsatz. Zwar ist das Filterrad von Gerd Neumann inzwischen gekommen, wegen einer Fehlfunktion jedoch gleich wieder zur Reparatur zurück
Erste Tests mit dem APO als Leitfernrohr waren nicht sehr erfreulich: Anscheinend ist die Verbindung zwischen dem Parks und dem APO (Schnellkupplung über Holzbrett auf den Rotationsschellen angeschraubt) nicht steif genug, pro Stunde gibt's eine Drift von knapp einer Minute. Jetzt ist Basteln angesagt.
16.07.2004:
M35, M37 und M67 ("Verlegenheitsbilder" von offenen Sternhaufen, im Frühjahr gemacht beim Warten auf Dunkelheit bzw. schlechter Transparenz). Dafür wäre eine kleinere Brennweite sinnvoll. Vielleicht bringt es ja der neu erworbene Williams APO (80mmF/6) mit der SXV. Außerdem sind neu: NGC2359, NGC3184 sind online.

Und: Besucherzähler eingebaut
21.06.2004:
Die alte Aufnahme von M1, damals mit mäßiger Qualität mit der MC5C gemacht, wurde gegen neuere Aufnahme mit der MX7C ausgetauscht. Leider waren die Bedingungen nicht besonders, so dass das Ergebnis nicht ganz den Erwartungen entspricht.
NGC3344 in Leo Minor ist online. Dank Umstellung auf Guiding mit Leitrohr konnten 12x10 min gemittelt werden. Wegen instabilerer Spiegellage des als Leitrohr verwendeten C5 ist die Aufnahmetechnik noch verbesserungsfähig.

23.05.2004:
IC63 ist online

 
09.05.2004
Die Ansprüche an das Web-Layout sind gewachsen. Also weg von WWWArtist und alles noch mal mit Frontpage aufgebaut.

 
01.05.2004
NGC40 ist online. Mit der Farbe war ich zunächst uneins: Quietschrot wie eine Tomate, obwohl Untergrund auf Grau und Sterne auf Weis normiert waren. Habe die Farbsättigung dann durch nochmaliges Mischen des LRGB mit dem L-frame reduziert. Bei diesem Bild ist die geringe Auflösung der RGB's der MX7C nachteilig, der L-Frame bietet deutlich mehr Kontrast und Detail als das LRGB- Komposit.

 
25.04.2004
IC10 ist jetzt online. Wartete schon seit November auf seine Bearbeitung. Bei der Farbe bin ich mir etwas unsicher, ab das WEB bietet nicht viele Vergleichs- möglichkeiten.

 
19.04.2004
Bis heute waren meine Bilder nur bei astronomie.de zusehen. Jetzt ist die erste Ausgabe meiner Homepage online. Dankenswerter Weise stellt mein Arbeitgeber dafür genug Platz zur Verfügung. Wegen fehlender Kenntnisse im Erstellen einer Homepage verwende ich das "idiotensichere" Programm WWWArtist. Es dauert schon seine Zeit, bis die über 100 Bilder arangiert und die ersten Texte verfasst sind.